Ein Mehrfamilienhaus ist eine starke Basis, wenn du auf langfristigen Vermögensaufbau und stabile Einnahmen abzielst. Mehrere Wohnungen bedeuten: Mieteinnahmen aus verschiedenen Einheiten statt Abhängigkeit von einem einzigen Mieter. So verteilst du das Risiko — wenn eine Einheit leer steht oder ein Mieter auszieht, hast du immer noch Einkünfte aus den anderen Wohnungen.
Für dich als angehender Investor oder Vermittler kann so ein Objekt der Grundstein eines Portfolios sein. Mit cleverer Planung und Kalkulation kann das Mehrfamilienhaus zum echten Cashflow-Motor werden.
Was du realistisch mitbringen solltest
Ein Mehrfamilienhaus zu finanzieren erfordert mehr als nur Lust auf Rendite. Du brauchst eine solide Eigenkapitalbasis und realistische Planung. Banken schauen bei solchen Projekten besonders genau hin — der Beleihungswert wird oft anhand der möglichen Mieteinnahmen berechnet, nicht nur am Kaufpreis.
Außerdem musst du sicherstellen, dass du alle Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler, evtl. Sanierungskosten) mit abdecken kannst — nicht nur den Kaufpreis.
Je besser deine Einnahmen- und Kostenplanung, desto realistischer und sicherer ist der Deal.
So funktioniert eine Finanzierung bei einem Mehrfamilienhaus
Ähnlich wie bei einer normalen Immobilienfinanzierung läuft der Kredit über eine Bank — oftmals mit Zinsbindung, Tilgung und regelmäßigen Raten. Anders ist: Die Bank bewertet bei Mehrfamilienhäusern häufig den Ertragswert der Immobilie, also was sie realistisch an Mieteinnahmen bringt.
Wenn die Wohnungen gut vermietet sind und das Mietniveau stabil oder steigend ist, können Mieteinnahmen helfen, die Kreditrate zu bedienen. So kann das Objekt sich quasi selbst tragen — ideal, wenn du langfristig planst.
Trotzdem: Du brauchst solide Bonität, gute Unterlagen, und wahrscheinlich Eigenkapital oder Rücklagen — Banken werden bei solchen Projekten vorsichtiger sein als bei Einzelwohnungen.
Worauf du besonders achten solltest
- Kalkuliere realistisch: Mietausfälle, Reparaturen, Leerstände und Verwaltungskosten gehören in deine Berechnung. Mieteinnahmen sind kein garantiertes Einkommen über Jahrzehnte.
- Der Beleihungswert und die Mischung aus Eigen- und Fremdkapital sind kritisch. Zu wenig Eigenkapital kann die Kreditkonditionen belasten — oder das Ganze sogar riskant machen.
- Immobilien in Mehrfamilienhäusern sind "Renditeobjekte" — du musst also mitdenken wie ein Unternehmer: Mietrendite, Rendite-Risiko, Cashflow, Rücklagen, Instandhaltung und langfristige Strategie.
- Bei Finanzierung unbedingt verschiedene Bankangebote vergleichen. Bei größeren Objekten lohnt sich ein spezialisierter Kreditvermittler — gerade wenn du vorhast, mehrere Einheiten oder Häuser zu kaufen.
Für wen ein Mehrfamilienhaus besonders passen kann
Für dich als junger Investor mit langfristigem Blick: Wenn du bereit bist, zu kalkulieren, Risiken einplanst und strategisch denkst, kann ein Mehrfamilienhaus ein Gamechanger werden. Wenn du nicht einfach "selbst drin wohnen" willst, sondern investierst und dir passive Einnahmen aufbaust — dann bist du bei so einem Objekt genau richtig.
Wenn du willst, kann ich dir eine Beispiel-Kalkulation aufzeigen: Mit Eckdaten wie Kaufpreis, Eigenkapital, Mieteinnahmen, Kreditrate. So siehst du direkt, ob das Ganze bei deinen Ansprüchen und deinem Budget passen könnte. Soll ich das durchrechnen?

